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tumult

Sinn­den­ti­tät

Wir sind Menschen und damit eigent­lich die „höchste Lebens­form“. Wir haben auf diesem Plane­ten den größ­ten Einfluss, die größte Macht und nutzen diese auch (aus). Wir (zumin­dest in der ersten Welt) müssen uns keine Gedan­ken darüber machen, wo wir unsere Nahrung herbe­kom­men oder wie wir uns fort­pflan­zen, damit unsere Art beste­hen bleibt und wir es schaf­fen zu über­le­ben. Wir über­le­ben. Und damit hat uns der ursprüng­li­che Sinn des Lebens eigent­lich verlas­sen. Trotz­dem gibt es uns noch. Das heißt wir haben einen ande­ren Sinn und das ist den Sinn des Lebens für sich zu finden. Mit dieser Suche nach dem Sinn des Lebens befas­sen wir uns unser gesam­tes Leben lang. Wer bist du? Wer bin ich? Wer sind wir?

 

 

Wir stehen 24/7 unter dem Druck, wissen zu müssen wer wir sind, was wir machen und errei­chen wollen.

Eine Frage die uns unser ganzes Leben lang beschäf­ti­gen wird. Doch wer bist du eigent­lich? Wir werden durch­ge­hend beein­flusst. So sollen wir ausse­hen, das sollen wir machen, das sollen wir sein. Müssen funk­tio­nie­ren und wenn nicht: dann sind wir das Problem. Also bewe­gen wir uns darin wo wir uns am wohls­ten fühlen. In unter­schied­li­chen Subkul­tu­ren, Gemein­schaf­ten und Insti­tu­tio­nen. Wir leben den einen Teil von uns aus, den ande­ren verste­cken wir. Denn wir leben davon uns Grup­pen zuzu­ord­nen und uns diesen anzu­pas­sen. Unsere Iden­ti­tät: ein Land, eine Reli­gion, Poli­tik, Leiden­schaft, das Leben. Gemein­sam und indi­vi­du­ell, so wie es uns gerade passt oder die Gesell­schaft es uns gerade vorlebt. Ein Gleich­ge­wicht aus Entfal­tung und Beschrän­kung stellt unser Leben dar. Eben der Sinn des Lebens der uns hindert das zu sein was wir sind und uns das was wir sind ausle­ben lässt. Verste­hen muss das keiner. Das macht die Suche nach dem Sinn des Lebens und unse­rer Iden­ti­tät aus und so fasset­ten­reich. Wir defi­nie­ren uns und unser Leben ausschließ­lich über unser Handeln und unser Denken und suchen Gleich­ge­sinnte um uns frei zu entfal­ten. So beschrän­ken wir uns mit der Zeit auf eine Iden­ti­tät. Müssen uns fest­le­gen. Dann ist es eben nur noch Deutsch­land oder das Chris­ten­tum, die AfD oder Bayern München. Das schränkt uns ein und macht die Viel­falt der Gesell­schaft klein. Warum können wir nicht alles sein, Menschen suchen die anders denken als wir, in den Diskurs gehen und unsere Iden­ti­tät nicht auf ein Land, eine Reli­gion, eine Meinung, eine Leiden­schaft einen Lebens­weg beschrän­ken? Dass wir das Leben und unsere Iden­ti­tät nicht verste­hen und immer wieder hinter­fra­gen, genau das kann der Sinn des Lebens sein und uns zu dem machen was wir sind und sein werden.

 

Wer bist du? Und was ist dein Sinn des Lebens?

Von Emil

Veröf­fent­licht am 26.05.2021

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