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tumult

Leiden­schaft Liebe

Wenn man an leiden­schaft­li­che Liebe denkt, fällt einem meis­tens eine reiße­ri­sche Romanze voll extre­mer Hochs und Tiefs ein. Doch leiden­schaft­lich zu lieben, ist so viel mehr und bezieht sich nicht nur auf roman­ti­sche Bindun­gen..

Ich glaube meine leiden­schaft­li­che Liebe zum Backen, habe ich nicht in der ersten Sekunde beim ersten Kuchen­ba­cken gefun­den. Viel­mehr hat sie sich lang­sam und immer inten­si­ver entwi­ckelt. Nach dem miss­lun­gen Gebäck das Bedürf­nis zu haben, noch­mal und noch­mal anzu­fan­gen, bis man dann nach dem fünf­ten Mal endlich die perfek­ten Macarons hat.

Jedes Mal wenn man etwas mit seiner eige­nen Leiden­schaft krei­ert, packt man ein Stück seiner Seele in das Geschaf­fene. Das macht es so einzig­ar­tig und deswe­gen liebe ich es, meine geba­cke­nen Krea­tio­nen zu verschen­ken.

Ich möchte meinen Leuten ein Stück Liebe und das Gefühl geben, von mir geach­tet und geschätzt zu werden.

Genau das ist für mich leiden­schaft­li­che Liebe.

Aufein­an­der zu achten. Selbst­ver­ständ­li­ches und harmo­ni­sches Geben und Nehmen. Etwas von sich selbst den andern zu geben und das Gefühl zu haben, dadurch ein Haufen Liebe und Ener­gie zu gewin­nen.. ein wohli­ges und warmes Gefühl zu haben, wenn man den andern glück­lich sieht. Und wenn es Probleme gibt, nicht zusam­men im Selbst­mit­leid zu ertrin­ken, sondern sich gegen­sei­tig hoch zu pushen bis man wieder oben ist.

Leiden­schaft­li­che Liebe sollte sich dabei aber nicht nur auf andere Perso­nen, Tätig­kei­ten oder Dinge bezie­hen. Leiden­schaft­li­che Liebe sollte voral­lem dir selbst gebüh­ren. Wie willst du lieben können, wenn du dich selbst allem andern unter­ord­nest? Die Bezie­hung zu dir selbst hält ein Leben lang und für manche mag es hart klin­gen, aber DU bist der wich­tigste Mensch in deinem Leben. Um es kurz zu machen, leiden­schaft­li­che Selbst­liebe ist kein Egois­mus, sondern wert­voll.

von: Mini

Veröf­fent­licht am 20.März 2021

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